
Ventsislav Harkov schloss sein Masterstudium an der HFK Bremen in der Celloklasse von Alexander Bailie ab. Derzeit arbeitet er hauptsächlich als freiberuflicher Cellist und Cellolehrer an verschiedenen Musikschulen in Schleswig-Holstein. Auftritte sind ein wichtiger Teil seiner Karriere, und er nutzt jede Gelegenheit dazu.
Shane Fee wurde an der Atlantikküste Irlands geboren und kam bereits früh mit dem Klavier in Berührung, als er seinen Vater, der damals als Sänger auftrat, begleitete. Seitdem musiziert er in unterschiedlichsten Besetzungen und tritt sowohl als Solist als auch als Kammermusiker auf. 2016 zog er nach Deutschland, um sein Masterstudium in der Klasse von Prof. Patrick O’Byrne aufzunehmen. Nach seinem Abschluss wirkte er an zahlreichen Projekten und Kooperationen mit, darunter mit dem Choreografen Samir Akika am Theater Bremen
Schuberts Sonate für Arpeggione und Klavier erfreut sich heute einer weitaus größeren Bekanntheit als das Instrument, für das sie ursprünglich geschrieben wurde. Der Arpeggione – ein sechssaitiges Instrument mit gitarrenähnlicher Stimmung, das jedoch mit dem Bogen gestrichen wurde – löste in den Jahren nach seiner Erfindung große Begeisterung aus, ist heute jedoch nahezu vollständig verschwunden.
Schubert komponierte seine Sonate im Jahr 1824, auf dem Höhepunkt der Popularität des Arpeggione. Das Werk blieb jedoch bis 1871 unveröffentlicht. Wahrscheinlich wurde es bereits zu Schuberts Lebzeiten bei privaten Zusammenkünften und kleineren Konzerten aufgeführt. Heute ist die Sonate fast ausschließlich in Bearbeitungen zu hören, meist für Violoncello, gelegentlich auch für Viola oder sogar Kontrabass.
Edvard Grieg: Sonate für Violoncello und Klavier a-Moll, op. 36
Volksmusikalische Einflüsse stehen im Zentrum von Edvard Griegs Cellosonate, die zwischen 1882 und 1883 entstand. Griegs starke Verbundenheit mit seiner norwegischen Heimat prägt sein gesamtes Schaffen, und auch dieses Werk ist von den Melodien, Harmonien und Rhythmen der skandinavischen Volksmusik durchdrungen. Dadurch erhält die Sonate einen unverwechselbaren Platz innerhalb des Cellorepertoires.
Das Werk ist Griegs Bruder John gewidmet, einem talentierten Amateurcellisten, der sich beruflich jedoch für eine Laufbahn als Jurist entschied. Die Sonate entstand kurz nach Griegs Rückkehr nach Norwegen, als die beiden Brüder engen Kontakt pflegten. Es liegt nahe, dass John Grieg die Entstehung des Werkes maßgeblich beeinflusste. Grieg selbst spielte den Klavierpart der Sonate bis an sein Lebensende mit verschiedenen Cellisten in Konzerten und trug so wesentlich zu ihrer Verbreitung bei.
Der Musiksamstag ist eine Konzertreihe die an einem Samstag im Monat verschiedensten Künstlerinnen und Künstlern eine Bühne bietet. Die Konzerte werden vom Verein „Cellofreunde Hamburg“ organisiert und finden in den Räumlichkeiten des Recital Musikforums in Hamburg – Eilbek statt. Der Standort befindet sich im Untergeschoss der Loftstation am Hammer Steindamm 62 direkt neben der S-Bahn Station Hasselbrook.