Cello und Geige, die zwei wohl beliebtesten Instrumente der klassischen Musik bekommen viel zu selten ein eigenes Konzert als Duo. Das soll an diesem Abend geändert werden!
Rebecca (Cello) und Johanna (Violine) zeigen in ihrem Programm wie vielseitig man zu zweit klingen kann und spannen einen Bogen über Corelli, Bach bis hin zu Arrangements von Beethoven Klavierstück “Die Wut über den verlorenen Groschen” und Schuberts “Erlkönig”.
Im moderierten Konzert bringen die beiden Musikerinnen aus London und Lübeck ihre ausgewählte Musik mit Geschichten und Hintergrundwissen dem Publikum nahe. Es geht um Dinge, die uns in den Wahnsinn treiben, den Versuch, aus der Wut das Beste zu machen und den Prozess dazwischen, den es braucht, mit Erlebten umzugehen. Freuen Sie sich über einen Konzertabend mit facettenreichen Werken!

Johanna Hempen (Violine) ist vielseitige Kammermusik- und Orchestermusikerin und lebt in Berlin und Bremen. Zur Zeit spielt sie bei den Bremer Philharmonikern und studiert im Master of Music bei Prof. Thomas Klug in Bremen. Johanna blickt auf eine erfolgreiche Kammermusikzeit mit ihrem ehem. Irida Trio zurück. 2025 bekam das Klaviertrio die Bestnote bei Ihrem Master Abschluss an der UdK Berlin, spielte mehrfach im Halbfinale des Deutschen Musikwettbewerbs sowie dem Parkhouse Award in London. 2022 erschien ihre Debut CD Phoenix beim KKE Label mit Release Konzert in der Elbphilharmonie. Musikalische Einflüsse genossen sie von Prof. Heime Müller, dem ehem. Artemis Quartett, Prof. Angelika Merkle, dem Casals Quartet und mehr.
Johanna ist gefragte Orchestermusikerin und war zwei Jahre festes Mitglied im Folkwang Kammerorchester, in dessen Zeit sie stellvertretende Konzertmeisterin/Stimmführung der 2. Geigen war. Sie war Teil etlichen Festivals, u. A. dem Beethoven Festival Bonn, dem Rheingau Musikfestival, Schleswig-Holstein Musikfestival, dem Heidelberger Frühling, dem Mozartfest Würzburg sowie den Musikfestspielen Saar. Neben dem Musizieren sammelte sie Erfahrung im Bereich des Musikmanagements bei der Jungen Deutschen Philharmonie, wo sie im Vorstand tätig war und an der Entwicklung von musikalischen Konzepten und Konzerteinführungen beteiligt war.
Sie erhielt Förder-Stipendien wie von der Oscar und Vera Ritter-Stiftung, der Ad Infinitum Foundation, das Bruno Elisabeth Meindl Stipendium, des Saarländischen Richard-Wagner-Verbands, der Hans und Ruth Giessen Stiftung sowie der Yehudi Menuhi Live Music Now e.V. des Saarlandes.

Rebecca Bradley (Cello) wurde in London geboren, wuchs in einem musikalischen Haushalt auf und begann im Alter von sechs Jahren mit dem Cellounterricht. Mit zwölf Jahren wurde sie in das Royal College of Music Junior Department aufgenommen, wo sie ihr Jungstudium bei Michal Kaznowski vom Maggini-Quartett begann. Im Alter von 16 Jahren trat sie dem National Youth Orchestra bei, wo sie die Gelegenheit hatte, unter weltbekannten Dirigenten wie Francois-Xavier Roth, John Wilson und Sir Mark Elder zu spielen.

2015 begann Rebecca ihr Bachelorstudium bei Felix Schmidt an der Royal Academy of Music. Während ihres Studiums spielte sie mit dem Mousai Quartett ein breites Spektrum an Repertoire, darunter Steve Reichs Tripelquartett und Castenuovo-Tedescos Gitarrenquartett mit Giacomo Susani, und wurde mit dem Wolfe-Wolfinsohn-Streichquartettpreis ausgezeichnet.

2020 zog Rebecca nach Deutschland und begann ihr Masterstudium bei Professor Alexander Baillie an der Hochschule für Künste Bremen. Dort erweiterte sie ihr Repertoire und trat regelmäßig in öffentlichen Konzerten auf, bevor sie für ein Jahr nach London zurückkehrte, um sich der Sinfonia Smith Square (damals Southbank Sinfonia) in der Spielzeit 2022-23 anzuschließen.

Nach Abschluss dieses Stipendiums zog Rebecca wieder nach Deutschland zurück und beendete ihr Masterstudium bei Prof. Natalie Clein an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Nach Abschluss des Studiums war Rebecca ein Jahr lang als Akademistin beim Philharmonischen Orchester Neubrandenburg tätig und arbeitet nun als freischaffende Musikerin in Norddeutschland.

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