Das Cello hat im Laufe der Jahrhunderte einen langen Weg hinter sich gelegt. Traute man ihm anfänglich nicht mehr als eine schlichte Begleitrolle im orchestralen oder kammermusikalischen Kontext zu, gilt es heute als eines der ausdrucksstärksten Soloinstrumente schlechthin.


Luigi Boccherini – 1743 in Italien geboren – genoss ein hohes Ansehen als virtuoser Cellist; Darüber hinaus war er einer der prägendsten Komponisten der klassischen Epoche und u.a. beim preußischen König Friedrich Wilhelm II. als Kammerkomponist tätig. Sein Repertoire für das Cello zeichnet sich durch die Verwendung des Daumenaufsatzes aus, wodurch sich dem Spieler die hohen Lagen des Instruments erschließen.


Fast zweihundert Jahre nachdem Boccherini dabei half, das Cello durch sein Schaffen als Soloinstrument zu emanzipieren, komponierte Benjamin Britten drei Suiten für Cello ohne Begleitung.

Sie sind allesamt einem der wichtigsten Cellisten des 20. Jahrhunderts gewidmet – Mstislav Rostropovich. Eine Suite im klassischen Sinne ist eine Abfolge von Tanzsätzen.

In den Cellosuiten von J.S.Bach gibt es jeweils ein Präludium, das die Tonart und den Charakter der Suite bestimmt, woraufhin die Tanzsätze folgen. In der dritten Suite von Britten ist die Reihenfolge auf den Kopf gestellt.

Die Themen, auf denen das gesamte Stück beruht, werden erst am Ende präsentiert. Die Schlichtheit der Melodien, die auf russischen Volksthemen beruhen, bieten dem Zuhörer und Spielenden schlussendlich Erlösung.

Der Musiksamstag ist eine Konzertreihe die an einem Samstag im Monat verschiedensten Künstlerinnen und Künstlern eine Bühne bietet. Die Konzerte werden vom Verein „Cellofreunde Hamburg“ organisiert und finden in den Räumlichkeiten des Recital Musikforums in Hamburg – Eilbek statt. Der Standort befindet sich im Untergeschoss der Loftstation am Hammer Steindamm 62 direkt neben der S-Bahn Station Hasselbrook.

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